Das neue Sounds Album gibts übrigens noch als Pre-Order bei SideOneDummy.com mit T-Shirt und Poster zusammen!
Zu finden ist das Ganze hier: http://goo.gl/Gb5Ul
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So, endlich finde auch ich etwas Zeit das Highfield 2010 für mich Revue passieren zu lassen.
Ich wähle für mich gerade diesen Thread hier, da ich jetzt keinen schwarzen und weissen Bericht, sondern ein schönes Urteil über das erste Highfield in Leipzig schreiben möchte.
Als kurze Vorinfo, ich habe bisher keinen Bericht oder Ausschnitt aus irgendeinem der Threads hier gelesen (mit ausnamhe den Bericht von mozartkugel
). Kommentare zu den anderen Berichten hier und im +/- Thread werden die Tage sicherlich noch folgen, dies wird also ein (nahezu) ganz unvoreingenommener Bericht.
Die Vorabüberlegung
Highfield, was heißt das für mich? Ich kam 2007 zum ersten mal auf das Highfield Festival, damals noch in Hohenfelden. Dank einer kurzen Einarbeitungszeit im Forum und einer liebenswerten Doreen kam ich damals direkt ins Forumscamp. Trotzdem ich noch mit Freunden anreiste fühlte man sich direkt angekommen. Über die Jahre haben sich Freundschaften entwickelt, man sieht Leute auch privat, ausserhalb von Festival und solche bei denen man das aufgrund von (zu) großen Entfernungen nicht schaft, die sieht man Jahr für Jahr auf dem Highfield.
Zwanzigzehn, das große Jahr, der Umzug, alles neu. Als ich im Frühling das neue Gelände sichtete konnte ich mir ein Festival so dort nicht vorstellen. Im Laufe der Zeit kristallisierte sich heraus, dass nur wenige Leute dieses Jahr im Forumscamp dabei sein werden. Zwischenzeitlich waren es sogar nur Leuchtie und ich.
Verdammt, keine Leute, doofe Location, Probleme und recht geringe Kommunikation bezüglich der Photoakkreditierung und dann kam auch noch der Regen. Ich bekam echt schlechte Laune. Für wenige Augenblicke überlegte ich sogar das Ding für mich komplett abzusagen. Leuchtie anrufen, wir brauchen nicht zusammen fahren, ich komm nicht hin.
Doch dann auf einmal änderten sich die Dinge. Eine Party hier, kurzes geschreibe hier und da, es wird auf einmal was. Packersfan kündigte an in Camppartnerschaft dabei zu sein. Phil und Flori wollte nicht nur mit uns mitfahren, sondern auch beim Zelten dabei sein. Christian meldete sich zum vorbei kommen an, immernoch deutlich besser als ein gesamtes Highfield ohne Force.
Wir planten unsere Anreise, Donnerstag früh, 7 Uhr, abfahrt im Süden Berlins. Sogar eine art MFG zum Treffpunkt wurde bereits organisiert.
Doch plötzlich wurde am Mittwoch ein Strich durch unsere Rechnung gemacht.
Leuchties letze Worte, wenn noch was sein sollte erreichste mich via twitter.
5 Minuten später kommt eine FKP Meldung, Anreise ist auf Freitag verschoben.
Klasse. Ich versuche also Leuchte um jeden Preis irgendwie was mitzuteilen, er nutze die Chance der freien Tage nochmal auf Konzerte zu gehen, was die Kommunikation etwas schwierig macht. SMS an Phil ist raus, kam nur nicht an, hatte sein Handy nicht bei. Dem Internet sei dank bekamen sie es auch so mit, ich folglich auch einen Anruf. „Schön“ dachte ich mir, ist auch wenigtens das geklärt. Anreise auf Freitag verschoben, gleicher Ort, gleiche Zeit.
Am Donnerstag kamen dann nocheinmal kurze Überlegungen auf doch noch anzureisen, jedoch entschieden wir uns dafür, FKP gegenüber so fair wie möglich zu sein. Uns störte es nicht, auch wenn ich komischerweise den zusätzlichen Tag für nichts und wieder nichts genutzt habe. Naja, da kann man nichts machen, das ganze steigerte nur die Vorfreude. Schnell noch mit BDC abgeklärt wer wann kommt und welche Infos rausgibt, aber das wird schon passen.
Endlich, der Freitag ist da. In die Bahn gesetztschliffen, die Taschen waren zu schwer, danke an dieser Stelle an mein Dad der gewisse Transporthilfen gab, und auf den Bahnhof Friedrichsstraße gewartet, Phil und Flori kamen dazu. Dann weiter fahren zu Leuchtie. Das Auto war recht schnell gepackt, auch wenn wir alle ein wenig Gepäck auf, neben und unter uns liegen hatten.
Egal, Leipzig liegt glücklicherweise ein wenig dichter an Berlin als Erfurt, weswegen uns zummindest die Fahrt mehr gefiel. Verkehrsleitsystem, ach was soll der mist. Morgens um 9 war auf der Autobahn alles leer, BDC meinte es sieht super aus, also weiter gehts. Auf der A9 fand man bereits Hinweise wie Festivalbesucher welche von Norden aus anreisen weiterzufahren hätten. Wir freuten uns zu sehen das dies auch alle taten. Jegliche kleine Festival Corsa/Fiesta/Golf fuhren brav auf der A14 weiter. Wir dagegen sauber die 38 runter, problemlos. An der Ampel überlegten wir noch schnell einkaufen zu gehen, jedoch entschieden wir uns aufgrund des aktuellen Füllstandes unseres Autos dafür es später noch nach zu holen.
Angekommen auf P3 entschieden wir uns fürs Schlange stehen. Also zummindest die Karten Leute. Ich begleitete sie bis zum Ende des Ganzen, nicht weiter, da mir diese Kasse eh nichts brachte. Mehr als einmal hörte man Loveparade Witze, wobei diese Bauzäune auch echt sicher gestaffelt waren. Ich möchte das ganze nicht abwerten, dazu gab es sicher Vorschriften und viel breite war der Weg eh nicht, jedoch hätte man das ganze eventuell in einem Zwei-Wege System laufen lassen können, so kam nämlich auch keiner mehr raus der noch Gepäck holen wollte. Egal, wie ich später hörte war das ganze eh etwas anders geplant, doch dazu später mehr.
Ich ging als, nach mehreren mehr oder minder erfolgreichen Telephonaten, auf ein Bierchen bei BDC vorbei, nur um zu erfahren das Donnerstag um 10uhr die Gästeliste noch nicht geöffnet sei. (Später stellten wir fest das dies möglicherweise nicht ganz korrekt war, egal, wir bekamen etwas später unser Bändchen).
Wie weiter, viel mehr Fragen konnte ich mir in diesem Moment nicht stellen. Ich erfuhr das meine Mitzelter mittlerweile schon recht weit vorne in der Schlange standen, ich konnte nicht mehr zum Auto, den Autoschlüssel besaß Leuchtie, also musste ich mich so durch die Schlange kämpfen. Klar, das gefiel keinem, ich entschuldige mich auch nocheinmal bei den Leuten an denen ich vorbei drängelte, jedoch nahm ich euch wirklich keine wertvolle Schlangezeit weg, sobald ich vorne war gings Problemlos an der Seite vorbei ![]()
Ich schloss mich zwei Bayern an, passte meinen Dialekt leicht an, tat so als wäre ich auch Biertransport. Naja, ein Forum-Shirt trug sicher nicht dazu bei meine Identität zu verschleiern, jedoch half uns das Mitten in der Schlange den Eggi und später auch noch Biggi zu finden. Genial dachte ich, die muss man später noch treffen.
Durch die Kontrolle und einen Platz suchen, das war alles was zählte. Wir gingen grob in Richtung Bühne, suchten den trockensten Platz und hielten frei was das Zeug hielt.
Ich rief eggi an, ob er vorbei kommen wolle, wir hätten auch noch genug Platz für seine Truppe. Er wollte, genial, das konnte nur gut werden. Wir also mit einem Pavi, einem Zelt und einer Plane Platz für theoretisch an die 25 Man frei gehalten.
Ich versuchte BDC anzurufen, wir ham immernoch Platz, ob er auch noch vorbei kommen wolle. Klar, alle waren etwas genervt, das Handynetz überlastet, ich krieg ihn nicht zu sprechen. Verdammt, da wollen doch gerade echt zwei Leute mitten in unserem Freihaltekreis aufbauen. „Eh ihr, könnt ihr bitte noch ein Stücke rutschen!“ Schnell stellte sich heraus das durch irgendeinen doofen Zufall sich BDCs Leute direkt neben uns nieder ließen. Dem Forum-Shirt sei dank, wiedereinmal.
Also doch, endlich ein großes Forumcamp. Packersfan wollte verständlicherweise nicht mehr abbauen und Umziehen, dafür sah man sich auch so noch einzwei mal übers Wocheende, war schön auch mal die Seite eines Users kennen zu lernen die vor der Tastatur sitzt!
Ans Gepäck holen war ersteinmal nicht zu denken, die Schlange zwischen den Bauzäunen war einfach zu lang. Leuchtie schlug sich doch einmal durch, brachte glücklicherweise Stühle und ein weiteres Zelt mit. So weit, so gut, wir hatten etwas zum sitzen, Schatten, und etwas mehr Zelte zum freihalten. Mittlerweile waren auch eggi, biggi, Miri und eggi2 und jule eingetroffen. Klappte also alles. Irgendwann rafften wir uns noch auf um doch noch einkaufen zu gehen. Logisch, keine zwei Meter vom Camp weg rufen die ersten noch zu erwartenden an, „wie kommen wir hin, wo seid ihr, ? ? ?“. Naja, im Endeffekt würde ich sagen haben wir alle hinbekommen, früher oder später, leichter oder schwieriger, es klappte. Abends kamen auch noch Eric und Eric vorbei, womit ich um ehrlich zu sein schon fast nicht mehr gerechnet hatte. Leider verpassten wir durch unsere einkaufsarien Herrenmagazin und konnten uns auch dannach zu ersten Bands nur mit Mühe aufraffen, jedoch war das ok, es fehlte immerhin ein Tag und wir überlegten statt dessen noch bis Dienstag dort zu bleiben.
Die Gummistiefel stellten sich recht schnell als gute, wenn auch nicht unumgehbares Festivalitem heraus.
Erstmal aufs Gelände, Pressezelt, man möchte ja schließlich noch den Umhängeausweis, macht die Dinge nun mal leichter. Wow, war mein erster Gedanke, die haben hier schon einzwei Dinge verändert. Größer ists geworden, und heller, und freundlicher, und generell siehts auch nicht mehr nach einem abgedroschenen Pavi aus. Das für mich natürlich kein Ausweis da war sondern erst einer Laminiert wurde war ok, da sich freundlicherweise beeilt wurde so das ich von den Gaslight Anthem nichts verpasste.
Mensch, an dieser Stelle sei gesagt, geil! Ich hab mir im Laufe des Jahres die beiden jüngsten Gaslight Anthem Alben gekauft, wobei fast, das zweite kam schon irgendwann im letzten Jahr. Egal, ich wusste das sie rocken, aber so, ich wurde überzeugt mir die baldestmöglich nocheinmal anzusehen.
Dannach ging es erstmal wieder zurück auf den Campingplatz, nach einer kurzen Runde übers Festivalgelände.
Vor Wir Sind Helden brauchte ich ja nicht wieder da zu sein.
Und eigentlich auch nicht dafür wie ich im nachhinein dachte. Die ersten Leider rockten zwar, sie weckten das Publikum auf, aber ich konnte mich während des ganzen Konzerts dem Gedanken nicht verwehren das Judith irgendwie keine besondere Lust auf diesen Festivalgig hatte. Gut, jeder hat mal einen schlechten Tag und ich hörte auch schon von eingesessenen Helden Fans, dass dies ein echt geiles Konzert war, jedoch fühlte ich mich nicht überzeugt. Von den neuen Songs schon garnicht, die gezeigten waren mir einfach zu ruhig.
Und dannach, klar, Zeltplatzparty, wer braucht schon Billy.
Interessant waren nun mehrere Dinge. Zum einen erwarteten wir eigentlich Billy auf C1 zu hören, wurden jedoch gnadenlos enttäuscht. Zwei mal erkannten wir den gespielten Song, geschätzte drölfhundert mal klappte das erneut, aber für mich hören die sich eh alle gleich an.
Punkt zwei, es war aussreichend hell. Zummindest ab Samstag, als zusätzliche Strahler angebracht wurden. Aber auch am Freitag war es schon ok. Es blendete nichts, im Vergleich zu den Flutlichtanlagen in Hohenfelden die komischerweise alle immer genau auf unser Camp ausgerichtet waren.
Es passte, wir hätten uns zwar über eine Aufstelllampe in unserem Camp gefreut, jedoch war es auch so noch völlig in Ordnung.
Samstag morgen brannte die Sonne erneut auf uns nieder.
Unsere Pavifront wurde um eine Plane erweitert, was uns schier grenzenlose Erholung durch Schatten bescherte. Egal, denn lange war man eh nicht vor Ort, Jupiter Jones riefen. Irgendwie hatte ich schon seit einiger Zeit diesen Namen immerwieder ins Gedächtniss geprügelt gekriegt, nur nie wirklich durchgehört. Als ich das am Donnerstag noch tat wurde mir bewusst, dass dies echt gut Musik ist.
Auf die Diskussion mit wem sie am ehesten Vergleichbar sind ließ ich mich ein, Muff Potter, mein Tip, wurde mir nach dem Gig auch von mehreren Seiten bestätigt, nachdem sich anderer Leute Idee (Kettcar) nicht so wirklich durchsetzte.
Fazit, für einen Zelt opener ist eine 1/3 Füllung schon echt nicht schlecht, die Stimmung war auch gut, nochmal angucken. Womit sie mich schon am Anfang überzeugten war die Into Musik, da bekam ich das erste mal Gänsehaut. Wer DAS vor einem Konzert bringt beweist eine ganze Menge an Stil.
Irgendwann an diesem Tag holte ich auch meine Kamera aus dem Auto, die auf Grund des fehlenden Donnerstags noch nicht zum Einsatz kam. Ein Paar Campingplatz Photos, ein paar im Bühnenbereich, Termin mit Jägermeister gemacht, passt alles soweit.
Währen mich Bands wie die Broilers zum ersten mal zwar begeisterten, jedoch nicht überzeugten muss ich zugeben das ich nach Biffy Clyro aus dem Zelt wieder in den Pressebereich geflohen bin und mich währen Unheilig noch mit anderen Photographen unterhalten habe. Schön, Kontakte knüpfen während anderen draussen den alten Zeiten nachweinen.
Irgendwann dieser Tage erreichte mich die Kunde das BRMC absagen würden, leider kann ich mich nicht mehr an die originale Quelle erinnern, was lustig ist, da diese echt authentisch schien und schlussendlich leider recht hatte. Somit ging es für mich kurz vor Placebo in Richtung C1 zurück um mit eggi und biggi eine Runde Kuchen zu essen und reinzugrillen. Nach und nach kamen andere welche sich von Placebo nicht überzeugen liessen. Schön war auch das sich mozartkugel so viel bei uns im Camp anfand, war schön mal wieder zu schnacken!
Wir hatten unseren Spaß, mit mehr und mehr Leuten, es war ein schöner Abend.
Sonntag, und jetzt geht es auch so langsam mit dem interessanten los.
Während „Jännniieeeee“ spielte befand ich mich auf dem Hochsitz. Es war schon wahnsinn zu sehen wieviele Menschen zu so schlechter Musik tanzen können. Ich hätte das ungekrönt zum musikalisch schlechtesten Gig des Festivals gekrönt hätten Madsen nicht schon am Abend zuvor ungeschriebene Gesetze gebrochen. Wie hirnlose Zombies standen (viel zu viele) Menschen vor der Bühne und bewegeten ihre Arme im Takt zu einer gebrochenen Stimme die versuchte „Where is my mind“ zu singen. Ich werde das jetzt hier auch nicht verlinken, wer sich diese Sünde ansehen möchte guckt selbst bei youtube nach.
Da immernoch auf dem Hochsitz verpasste ich leider Goldhawks, welche ich mir unbedingt angucken wollte. Schade, dafür gab es vom Timing her andere Dinge die sehr gut passten. Zwar wurde die Sounds Autogrammstunde von 16:30 auf 17:00 verlegt, jedoch verschaffte mir das die Möglichkeit noch ein wenig den Mad Caddies zu lauschen, welche dannach das Schlange stehen angenehmer machten. An 5. Postion zu stehen mit bekannten Gesichtern um einen herum ist sicherlich vorteilhaft, gerade da die Band zu diesem Zeitpunkt noch freundlicher gestimmt scheint. Die 5. Position verhalf mir auch noch dazu mich fast rechtzeitig ins Pressezelt zu bewegen um ein paar Kommentare der Verantwortlichen zu erhaschen. Mehr dazu später.
Der Sonntag wurde für mich in sofern komplettiert als das ich mich allem ausserm meinem Bändchen entledigte, kurz NOFX anguckte, die mich an diesem Abend nur mit einem Spruch überzeugten („Die zweitbeste Band dieses Abends spielt jetzt gleich im Zelt – The Sounds“), anderenfalls jedoch überhaupt nicht meinen Humor trafen. Im Zelt angekommen, dem Pressebändchen sei dank durch den leeren Zeltausgang, stand ich in zweiter Reihe mittig neben Packersfan und Konsorten. An dieser Stelle muss ich noch zugestehen, das die NOFX-Jungs doch noch stil bewiesen in dem sie echt sobald ihr Gig vorbei war bei den Sound am Rand auf der Bühne standen und mit feierten!
Dieses Erlebniss stellte für mich alles bisher dagewesene in den Schatten, ich deklariere diesen Auftritt als durchaus den besten in meiner bisherigen Konzertkarriere. Im Zelt bekam man rein garnichts davon mit, was draussen vor sich ging. Ein Glück, denn wie ich im Nachhinein erfuhr stand auch eine zwischenzeitliche Räumung des Zeltes auf dem Plan. Maja bekam zwischendurch den Hinweis ohne Pause zu den Zugaben überzugehen, was mich in sofern begeisterte, das man nicht noch planlos klatschen muss um die Band wieder raus zu kriegen, da man eh schon nicht mehr klatschen konnte.
Direkt nach dem letzten Song wurde man freundlich von den Security leuten zum ausgang gewiesen, die Räumung wurde doch noch durchgesetzt.
Draussen angekommen sahen alle Leute gleich aus. Zeltbesucher warne mindestens genauso nass wie die Leute die draussen bei den Broten im Regen standen. Somit pilgerten viele zum Zeltplatz um in der aus meiner Sich sehr vernünfitgen Pause die Zelte zu sichern beziehungsweise in unserem Falls die Pavis radikal einzureissen, einfach nur um auf Nummer sicher zu gehen.
Nach halbtrockenen Klamotten ging es wieder in Richtung Bühne, die Brote zu Ende gucken, für mich jedoch vom Pressezelt aus, ich hatte mich dort noch mit jemandem verarberdet gehabt und hatte einige interessante Konversationen (mehr später) und genoss alles auf dem Bildschirm.
Zu Blink ging es wieder raus, das war grob unser Camp Konzert, sprich so viele Leute wie möglich, aufgrund des Wetters waren das allerdings nicht mehr ganz so viele, trafen sich um Blink zu lauschen. Das ganze zwar nicht mal bis zum Ende, aber es war ok, ein durchaus würdiger Headliner. Ich muss sagen, abgesehen davon das ich feststellte, dass Blink nicht exakt meine Musik machen, versuchten sie einiges um dem regennassen Publikum einzuheizen.
Das dieses Vorhaben zum scheitern verurteilt war sah der Sänger recht schnell ein und stellte fest „you are so quiet people, that’s very polite“. Naja, da kann man nix machen, sie haben ihr Programm runtergespielt, selbst ein wenig Spaß gehabt und das beste aus der Situation gemacht.
Nach einer ruhigen und für mich recht früh angetretenen Nacht, welche mehrfach durch freudige Leute mit einem synapsenkitzelnden Ohrwurm unterbrochen wurde fand ich irgendwann gegen 4 halb 5 auch meinen Schlaf und traf mich mit den anderen zum Frühstück. Es gab frühzeitig gezogene Resumes und interessante Diskussionen über das Gelingen des Umzugs nach Großpösna. Wir hatten Festivaltypisch noch ein wenig Spaß, verabschiedeten uns, sehr zur Freude unserer Nachbarn, auf Highfield 08er Weise in wandernder Schlange und zogen los zum im Pösnapark ansässigen MCDoof bei dem es dann noch eine kurze Geburtstagsrunde gab. Dannach Parkplatzparty zu Kindermusik und Abfahrt nach Hause.
Soweit so gut, irgendetwas geht doch aber noch. Richtig, es ist nicht alles Gold was glänzt. Jede Medallie hat zwei Seiten.
Alles gute kommt von Oben, über diesen Satz hat bei FKP & Semmel in den Tagen vor dem Festival sicherlich kein einziger Mensch nachgedacht.
Über die Tage des Festival hörte ich mehrfach mit welchen Problemen gekämpft wurde, was überlegt war und auch dass das Festival an einem seidenen Faden, welcher sich durch Regen am Donnerstag sofort aufgelöst hätte, hing.
C1 beispielsweise wurde erst am Freitag früh gemäht, die Schottermenge welche Verteilt wurde ist für mich unvorstellbar groß, der dieseltransportiernde LKW welcher sich am Samstag auf C1/2 festfuhr sprach Bände.
Mehrfach hörte man wie Dinge teils deutlich anders gelöst werden mussten als es geplant war. Eine Müllabgabe einzig am Ein-und Ausgang C3, das kann es nicht sein, das ist viel zu wenig, mindestens im Bereich der Sanitäranlagen muss es noch eine weitere Möglichkeit geben, und wenn diese nur ab Montag morgen geöffnet ist.
Die Verteilung der restlichen Sanitäranlagen würde ich als sehr gut beschreiben, auch wenn zummindest die weibliche Fraktion bei den Duschen recht lange Wartezeiten hatte. Dafür waren Dixis über die Zeltplätze hingegen gut verteilt, schnell erreichbar und insofern überwacht, das rauchende Häusschen sofort von Securitys übernommen und gelöscht wurden.
Jedoch, mal ganz ehrlich, warum gibt es auf dem Festivalgelände keine Pissrinnen mehr? Zurecht würde man freundlich von Securitys zurecht gewiesen werden sofern man sich mit offener Hose einem Zaun nähert, aber das Männer wie Frauen um die zweieinhalb Dixis rumstehen müssen ist auch keine feine Sache. Das muss angepasst werden, Platz dazu gibt es aus meiner Sicht genug.
Sprach ich gerade von Platz, jawoll, da gab es genug von. Viel, zu viel? Aus meiner Sicht schon, zummindest zwischen Zelt und dem neu angesiedelten Markt. Warum jedoch wurde vor der Bühne alles so gestaucht. Vermutlich ist auch das zum Teil auf das Wetter und bis zum letzten Tag fehlende Gutachten zurückzuführen, jedoch kann bei einer Premiere nicht alles gut gehen. Man könnte den Bereich sicherlich noch ein wenig erweitern in dem der Turm inkl der sich dahinter befindenen Dixis noch 10-15 Meter weiter nach hinten rutschen.
Die Teilweise schon auf dem Festival aufgekommen Probleme bezüglich der Wasserstellen konnte ich nicht nachvollziehen, ich fand immer eine die verfügbar war, egal an welchem Tag ich ankam.
Eine etwas transparentere Regelung bezüglich der Tetrapaks würde ich mir jedoch wünschen. Von der Unverständlichkeit der 1l Regel mal abgesehen wurde, soweit ich hörte, alles recht unterschiedlich durchgesetzt. Teils kamen Leute mit 2l Getränk rein, teils wurden auch 1l Packs wieder zurück geschickt.
Sehr schön fand ich um ehrlich zu sein die Aufteilung der Campingplätze, obgleich dadurch längere Fußwege entstanden (C3= kurzer Weg zum Auto, langer Weg zur Bühne, C1= langer Weg zu den Parkplätzen, sehr kurzer Weg zur Bühne [8 Min]). Trotzdem wir in unmittelbarer Nähe zu der Bühne zelteten und einen fast gleich langen weg zu Einkaufsmöglichkeiten bzw den „Wassergespülten“ hatten war es bei uns angenehm ruhig. Man konnte Party machen wie man wollte, jedoch hätte es auch möglichkeiten gegeben um 1 schon schlafen zu gehen ohne die halbe Nacht wach zu liegen.
Die Beschreibung „man konnte die Grillen zirpen hören“ möchte ich an dieser Stelle nocheinmal negieren, jedoch hat dazu nicht viel gefehlt, das stimmt auch.
Da ich mich aufgrund vergangener eher schlechter Erfahrungen mit dem Discozelt dort nicht hineinbegab hörte ich keinerleich schlechte Worte über die Möglichkeit des Titty Twisters auf dem Festivalgelände.
Der vom Veranstalter eingerichtete Shuttle zum Badesee war ein schöner, gut gemeinter Versuch die Menge vom See fern zu halten, was soweit ich weiß auch gelang. Ich selbst habe den Service nicht genutzt, jedoch hörte ich von anderen die das erfolgreich taten.
Zur Nässe auf den Zeltplätzen kann ich mich eigentlich nicht wirklich auslassen. Klar, wenn man wasserundurchlässige Schichten in den Boden einarbeitet sicker da kein Wasser ab, aber das war mit Sicherheit auf einer Abraumhalde immernoch die bessere Idee, wer weiß was da unten noch drin liegt. Im nächsten Jahr wird das Gras gewachsen sein, alles somit etwas verfestigt, und auch der Bereich vor der Bühne mit hoffentlich etwas besserem Gestein ausgelegt sein.
Die PK am Sonntag vermittelte ein ähnliches Gefühl der Ruhe, sowohl die Gemeindevertretung alsauch der Polizeichef zeigten sich zufrieden. Von beiden Veranstaltern, welche man übrigens auch oft genug vor der Bühne sah, um das ganze mit eigenen Augen zu sehen, kam ein ähnlicher Tenor, auch wenn beide sich entschuldigten, dass einige Dinge nicht so liefen wie es geplant war.
Mein Fazit zum Festivalgelände lässt sich kurz zusammenfassen:
ausbaufähig – bietet genug potential für ein gutes Festival
Das es summa summarum ein wirklich entspanntes Festival war brauch ich wohl nicht zu sagen. Wirklich deutlich wird das noch Anhand folgender Beschreibung meiner Gespräche mit den Securitys.
Nicht nur am Sonntag, wenn auch da am intensivsten, unterhielt ich mich gerne und viel mit Security Mitarbeitern und zummindest gefühlt auch vertrauten Gesichern darunter. Egal mit wem man redete, man sah selten ein verärgertes oder gar ernstes Gesicht. Jeder war sich seiner Aufgabe und Verantwortung bewusst und, wie ich interessanterweise später noch erfuhr, komplett freiwillig da. Wovon ich in meiner naivität nicht ausging war die Tatsache, das „98% der Securityleute die heute hier sind das nebenberuflich machen“.
Ich fand es sehr angenehm zu erfahren wie die Leute am Donnerstag mit Schippe in der Hand dort arbeiteten um das ganze zu ermöglichen.
Im Endeffekt unterhielt ich mich länger als eine dreiviertel Stunde vor Blink mit einem Securitymitarbeiter vorm Pressezelt, teils im Regen, teils untergestellt. Es war schön zu hören wie entspannt das Wocheende auf für sie Ablief, wenn man von der Arbeit davor absieht.
In diesem Sinne möchte ich mich bei allen Highfield Gängern, meinen Mitcampen, den Helfern vom DRK u.a., dem Veranstalter (beziehungsweise deren Versicherung) und vor allem den Security Mitarbeitern bedanken. Es war ein schönes, atmosphärisches Festival, so friedlich und angenehm habe ich das Highfield noch nie erlebt!
Ich hoffe das es im nächsten Jahr einige Veränderungen gibt, denn genau dann kann auch ich mich darauf von vorne herein freuen!
(Dieser Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, er ist jeglich eine subjektive Zusammenfassung wirrer Festivalerinnerungen)
Achso, Bilder gibts natürlich schon seit ein paar Tagen hier zu finden
Als test gibt es das Ganze jetzt hier auch mal mit einem flattr button:

Veröffentlicht in Highfield, musik | Tags:2010, biffy clyro, billy talent, blink-182, brmc, broilers, bud spencer, die rechte und die linke hand des teufels, festival, fettes brot, goldhawks, großpösna, herrenmagazin, hf, hf2010, hff, highfield, highfield festival, highfield-forum, jennifer rostock, jupiter jones, leipzig, mad caddies, madseb, nofx, placebo, see, störmtaler, terrence hill, the sounds, unheilig, wir sind helden
Hach ja, glücklicherweise flog ich einige Tage vor dem Ausbruch des Eyjafjallajökull in Island nach Deutschland, ansonsten würde ich meinen Urlaub in Irland absitzen müssen. Somit kam ich glücklich in Deutschland an und sah sogar noch etwas feines in Hamburg gesehen:

Ganz ehrlich, die irische Rugby Mannschaft neben mir war egal, die etwas unruhige Landung auch, aber als ich dieses Prachtstück sah habe ich echt angefangen zu schwitzen. Das sieht man wohl nur einmal im Leben, dementsprechend gerührt war ich auch das ich verhältnismäßig dicht rankam.
Was diesen Riesen damals nicht so störte wie manch andere Heute ist tatsächlich der Vulkan. Ohne schadenfroh sein zu wollen, ich genieße hier meinen unfreiwillig verlängerten Urlaub. Werde noch einzwei Dinge erledigen welche ich sonst in der knappen Zeit vermutlich nicht gemacht hätte, zum Beispiel einen neuen Perso beantragen, sowas sollte man ja von Zeit zu Zeit auch mal machen.
Trotzdem sind die Gedanken nicht durchweg positiv, irgendwie komm ich nicht davon weg das meine Kollegen in Irland gerade mehr arbeiten müssen weil ich mindestens bis Donnerstag ausfalle.
Veröffentlicht in ballytobin, daily life, Irland, nature, updates | Tags:antonow an-225, ballytobin, Eyjafjallajökull, ireland, Irland
Update? Soetwas war hier lange nicht mehr zu lesen, dafür gibts auf einen Schlag mehrere Infors.
Einerseits versuche ich hier wieder ein wenig mehr Leben hinein zu bringen, andererseits habe ich das in kurzen Teilen auch schon
gemacht:
changelog:
2do:
Mehr Inhalt, mehr Bilder hochladen, mehr Bilder verlinken, mehr Bilder freigeben lassen.
Veröffentlicht in ballytobin, Irland, Uncategorized, updates | Tags:ballytobin, callan, camphill, community, ireland, Irland, kilkenny, people in care freiwillig auslandsjahr, update, with, work
Chicken chicken chicken
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via nerdcore.de
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via http://jecasc.wordpress.com/2009/06/21/killerspiele/
Braucht man da noch weitere Worte zu?
Veröffentlicht in daily life, missstände | Tags:zensursula zaungespräche killerspiele
Erfolgreich ist das auf jeden Fall zu nennen, denn damit löst die ePetition [i]„Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten“[/i] die bisher meistgezeichnete „Halbierung der Besteuerung von Diesel und Benzin“ Petition als Rekordhalter ablöst.
Völlig unabhängig davon, übrigens auch entgegen die meisten Expertenhaltungen stellt sich die CDU/CSU, nun seit wenigen Tagen auch die SPD, und möchte am morgigen Donnerstag das Gesetz Beschließen.
Gegner der Aktion rufen zu einer Protestmahnwache auf.
Das ganze findes ab um 09:00 Uhr in Berlin, der genau Ort wird heute im laufe des Tages bekannt gegeben, statt.
Das AK Zensur steht als Organisator des ganze da, Infos können daher auf [url=http://www.thomasmoehle.de/zensur/index.php/Mahnwachen-2009-06-18]den Seiten des AK Zensur[/url] erhalten werden.
Twitter-User können das ganze mit den Tags #zensursula und #sperrwache verfolgen!
Recht passend dazu ist folgendes Video, zum Umkippen der SPD. Ich gebe zu, ich selbst wählte in der Vergangenheit u.a. SPD, jedoch ist spätestens seit ein paar Tagen auch damit Schluss!
Soll sich jeder selbst ein Bild drüber machen, jedoch ist von vielen kürzlich die SPD als absolut [u]unwählbar[/u] deklariert worden.
Veröffentlicht in daily life, missstände, Uncategorized | Tags:wer hat uns verraten zensursula
Wie ich gerade feststellte war ich eine beachtlich lange Zeit nicht mehr hier, dementsprechend wenig updates konnte man hier vernehmen.
Das ganze mag wohl daran liegen, das mir die wordpressengige recht langsam erscheint, twitter einfacher und schneller zu bedienen ist, man dort weitere sehr feine features genießen kann, und nicht zuletzt, ich in der letzten Zeit ja doch einiges schulisch am Laufen hatte.
Interessant waren in den letzten Wochen eigentlich nur wenige Dinge, die aber dafür umso besser.
Neben den wunderbaren schriftlichen Prüfungen hatte ich auch Geographie mündlich, was ich natürlich, komplett wieder jeglicher meiner Erwartungen in den Sand setzte und vermutlich mit einer 3 dort rausgehen wollte. DIesbezüglich sage ich jetzt mal lieber nicht was ich eigentlich anvisiert hatte.
Viel besser war dafür die Radtour welche ich mit Jule und Paul machte, einfach nur wunderbar und spaßig, jederzeit wieder mit euch beiden. Der Bericht dazu ist auch schon grob abgetippt, wird allerdings noch etwas verfeinert, weswegen man das ganze jetzt hier noch nicht lesen kann.
Mal gucken, vielleicht kann ich das ganze hier ja wieder etwas mehr beleben!
Und nur noch Nebenbei, yeah wir ham den Klassenerhalt geschafft, top Stimmung in WIesbaden, das war die lange Reise wert!
und das alles in einem blog, ich glaubs ja garnicht
Wolfgang Schäuble hat das Bundesverfassungsgericht massiv kritisiert. Der Innenminister wirft den Karlsruher Richtern vor, zu sehr in die Gesetzgebung einzugreifen.
Öhm, habe ich irgendetwas verpasst?
wozu war das Verfassungericht nocheinmal da? ne, das hatte doch nichts mit der rechtmäßigkeit von gesetzgebungen zu tun oder? qautsch, wie komm ich denn auf die idee? leben wir denn in einem überwachungsstaat rechtsstaat oder was? tz, wo kämen wir denn da hin?
Als Beispiel nannte er die einstweilige Anordnung des Gerichts zur Vorratsdatenspeicherung.
auf einmal werden sogar die hintergründe dessen schlüssig.
da ist unser kleines kind mal wieder bockig da seine wünsche nicht erfüllt werden, sowas von blöde aber auch.
„Es ist doch Sache des Gesetzgebers, zu sagen: Für diese Straftat kann ich dieses Instrument einsetzen – für jene nicht“, kritisierte Schäuble. „Wer Gesetze gestalten will, sollte sich bemühen, Mitglied des Deutschen Bundestages zu werden“
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, euer Ehren!
achso, die quotes sind übrigens aus dem spiegel
Veröffentlicht in daily life, missstände | Tags:blockieren, bundesverfassungsgericht, gesetz, karlsruhe, politik, richter, schäuble, spiegel, verfassungsgericht
heute habe ich, wenn man krank ist hat man für manche dinge mal wieder zeit, mich etwas auf flickr umgeschauf, auch in meinen kommentaren, und dabei bin ich auf jemanden gestoßen, den ich davor schoneinmal via kwerfeldein.de gesehen hatte, dann jedoch aus den augen verloren hatte.
und in seinem portfolio sah ich dann dieses photo, dass mich seit dem nicht mehr los lässt. mir fehlen sogar die worte um zu beschreiben was ich daran am besten finde!
Veröffentlicht in daily life, photographie | Tags:bild, foto, fotografie, fotographie, frau, hübsch, photo, photografie, photographie, portrait
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